Lasertherapie

Low-Level-Lasertherapie

Die Low-Level-Lasertherapie (LLLT) gehört zu den komplementärmedizinischen Verfahren und wird als sanfte, nicht-invasive Methode eingesetzt. Dabei kommt gebündeltes, niederenergetisches Laserlicht zum Einsatz, das gezielt auf das Gewebe oder in den Blutkreislauf geleitet wird. Ziel der Anwendung ist es, körpereigene Regenerations- und Regulationsprozesse zu unterstützen.

Wie funktioniert die Low-Level-Lasertherapie?

Die Therapie nutzt niedrig dosiertes Laserlicht, das vom Körper absorbiert werden kann. Im Gegensatz zu chirurgischen Hochleistungslasern entfaltet es seine Wirkung ohne Gewebe zu zerstören oder zu erhitzen.

Der Lichtreiz kann:
✔ Den Zellstoffwechsel stimulieren – insbesondere in Geweben mit hohem Energiebedarf, wie Muskel- oder Immunzellen.
✔ Die Mitochondrien aktivieren – die „Kraftwerke“ der Zellen, die für die Energieproduktion (ATP-Bildung) verantwortlich sind.
✔ Die körpereigene Abwehr unterstützen – indem bestimmte Immunzellen angeregt werden.
✔ Regenerationsprozesse fördern – durch die gezielte Unterstützung physiologischer Abläufe.
✔ Zur Schmerzlinderung beitragen – durch die Freisetzung körpereigener Botenstoffe wie Serotonin und Endorphine.

Intravenöse Lasertherapie – Lichtenergie für das Blut

Bei der intravenösen Lasertherapie wird ein Lichtleiter direkt in eine Armvene eingeführt, sodass das Laserlicht das Blut bestrahlen kann. Dabei nehmen die Blutkörperchen die unterschiedlichen Lichtfrequenzen auf. Dies kann mit einer Aktivierung des Zellstoffwechsels und einer Unterstützung der Immunabwehr einhergehen.

Farbspektren der intravenösen Lasertherapie:

  • Rotes Laserlicht wird häufig zur Bestrahlung des Blutes eingesetzt.
  • Blaues Laserlicht kommt in bestimmten Anwendungen zum Einsatz, beispielsweise im Zusammenhang mit mikrobiellen Belastungen.
  • Weitere Farbspektren werden je nach Anwendung und Zielsetzung genutzt.

Die intravenöse Lasertherapie kann zudem mit individuell abgestimmten Infusionen kombiniert werden.


Anwendungsbereiche der Low-Level-Lasertherapie

Die Low-Level-Lasertherapie wird in verschiedenen medizinischen und naturheilkundlichen Bereichen ergänzend eingesetzt:

Lungenerkrankungen: Ergänzende Behandlung bei COPD & Asthma.                                            Sportmedizin: Unterstützung bei klassischen Sportverletzungen wie Prellungen, Zerrungen oder Muskelverletzungen.
Wundbehandlung: Ergänzende Maßnahme bei schlecht heilenden Wunden.
Dermatologie: In bestimmten Fällen bei Hautirritationen, Herpes oder Geschwüren.
Orthopädie: Unterstützende Therapie bei Entzündungen des Bewegungsapparates oder Arthrose.
HNO-Bereich: Begleitende Anwendung bei Entzündungen der Atemwege oder Mittelohrentzündungen.
Gynäkologie & Urologie: Ergänzend zur Narbenpflege nach Kaiserschnitt oder bei entzündlichen Prozessen.
Neurologie: In bestimmten Fällen bei Migräne oder chronischen Schmerzen.
Kinderheilkunde: Anpassbare Anwendungsmöglichkeiten für junge Patienten.


Ablauf der Behandlung

Die Low-Level-Lasertherapie kann je nach Zielsetzung als lokale Bestrahlung oder intravenöse Anwendung erfolgen:

  • Lokale Anwendung: Das Laserlicht wird direkt auf die betroffene Haut- oder Geweberegion gerichtet. Je nach Indikation erfolgt die Bestrahlung punktuell oder flächig.
  • Intravenöse Anwendung: Ein spezieller Lichtleiter wird in eine Vene eingeführt, um das Laserlicht direkt ins Blut zu leiten.

Die Dauer der Bestrahlung richtet sich nach der gewählten Behandlungsform, der zu bestrahlenden Fläche und der Laserleistung. Eine individuelle Beratung hilft dabei, den passenden Therapieansatz zu finden.


Beratung & Terminvereinbarung

Möchten Sie mehr über die Low-Level-Lasertherapie erfahren? Gerne berate ich Sie persönlich zu den Anwendungsmöglichkeiten und begleite Sie auf Ihrem individuellen Weg.

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"Das Leben immer wieder neu erfahren"
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