Magnesium-Sauerstoff-Therapie in Leipzig

Warum Sauerstofft so entscheidend ist

Jede Zelle Ihres Körpers braucht Sauerstoff, um Energie zu produzieren. Kommt er nicht an, gerät der Stoffwechsel ins Stocken, zunächst unmerklich, mit der Zeit jedoch mit spürbaren Folgen: Erschöpfung, Konzentrationsprobleme, chronische Schmerzen oder eine allgemeine Leistungsminderung.

Das Problem liegt oft nicht darin, dass zu wenig Sauerstoff eingeatmet wird. Entscheidend ist, ob der Sauerstoff tatsächlich dort ankommt, wo er gebraucht wird: in den kleinsten Blutgefäßen, den sogenannten Mikrogefäßen.

Die Magnesium-Sauerstoff-Therapie nach Prof. Dr. Leniger-Follert

Was steckt dahinter?

Im Juli 1983 entdeckte Prof. Dr. med. Elfriede Leniger-Follert am Max-Planck-Institut für Systemphysiologie in Dortmund einen zentralen Mechanismus: Bei vielen chronischen Erkrankungen sind die kleinsten Blutgefäße dauerhaft verengt – nicht durch Ablagerungen, sondern durch eine ungünstige elektrische Ladungsverteilung an den Gefäßmuskeln. Die Folge: Die Mikrozirkulation versagt, Zellen werden chronisch unterversorgt, die Mitochondrien – die Energieproduzenten der Zelle – arbeiten auf Sparflamme.

Seit 1993 wird die daraus abgeleitete Therapie erfolgreich eingesetzt.

Wie funktioniert die Behandlung?

Die Therapie kombiniert zwei gezielte Schritte:

  1. Intravenöse Magnesium-Injektion:Eine genau berechnete Dosis Magnesium wird innerhalb einer bestimmten Zeiteinheit in die Vene gespritzt. Dies kann zur Erweiterung der Mikrogefäße beitragen.
  2. Intravenöse Sauerstoffgabe (Oxyvenierung, ca. 30 Minuten):Im Anschluss wird reiner Sauerstoff ebenfalls direkt in die Vene verabreicht. Er kann nun bis in die feinsten Kapillaren vordringen und die zuvor unterversorgten Gewebe erreichen.

Eine regelmäßige Behandlungsserie über mehrere Wochen bis Monate kann ergänzend bei Mikrozirkulationsstörungen eingesetzt werden.

Für wen ist diese Therapie geeignet?

Die Magnesium-Sauerstoff-Therapie ist mein primäres Verfahren bei Beschwerden, die mit einer chronischen Unterversorgung der kleinen Gefäße zusammenhängen:

  • Erschöpfung und chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS):Wenn Energie fehlt, obwohl Laborwerte unauffällig erscheinen
  • Long Covid und Post-Vac:Mikrozirkulationsstörungen gelten als einer der zentralen Mechanismen hinter Fatigue, Gehirnnebel und anhaltender Leistungsminderung nach einer Corona-Infektion.
  • Mitochondriale Erkrankungen:Wenn die Energieproduktion in den Zellen gestört ist, brauchen die Mitochondrien vor allem eines: ausreichend Sauerstoff
  • Gefäßerkrankungen und Durchblutungsstörungen: B. Raynaud-Syndrom, kalte Hände und Füße, Durchblutungsstörungen in Gehirn oder Beinen
  • Fibromyalgie
  • Burnout und chronischer Stress
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Ablauf und Kosten

Leistung

Preis

Erstgespräch und Therapieplanung

60 min. ca. 120 €

Einzelsitzung Magnesium-Sauerstoff-Therapie

100 €

Empfehlung: 10 – 15 Sitzungen

Hinweis: Die genaue Sitzungsanzahl richtet sich nach Ihrem individuellen Beschwerdebild und wird im Erstgespräch festgelegt.

In einem persönlichen Gespräch schaue ich mir Ihre Situation genau an und entwickle einen Therapieplan, der zu Ihnen passt – nicht nach Schema F, sondern individuell.

Ihre Antje Krista

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