Funktionelle Medizin Leipzig: Die M3-Methode in meiner Praxis

Inhaltsverzeichnis

Messen, machen, messen: Warum ich meine Arbeit überprüfbar mache

„Naturheilkunde? Das ist doch alles nicht messbar.“ Diesen Satz höre ich regelmäßig. Manchmal von Patienten, die ihn von ihrem Arzt gehört haben. Manchmal mit einem Schulterzucken, manchmal mit echter Skepsis. Ich weiche ihm nicht aus. Im Gegenteil. Genau deshalb habe ich mich für eine Fortbildung entschieden, deren Kernprinzip lautet: Jede Maßnahme braucht einen Wert davor und einen Wert danach.

Die Abschlussprüfung habe ich bestanden. Die Zertifizierung folgt.

Das Wichtigste in 60 Sekunden

  • Ein System, keine Sammlung: Die M3-Methode verbindet Diagnostik, Therapie und Verlaufskontrolle zu einem durchgehenden Ablauf.
  • Messen, machen, messen: Vor jeder Therapie steht ein Wert. Nach der Therapie steht der nächste. So wird Wirkung sichtbar statt behauptet.
  • Was sich für Sie ändert: Klare Reihenfolge statt Laborflut. Das spart Kosten und schafft Nachvollziehbarkeit.

Was mich gestört hat

Funktionelle Medizin arbeitet mit vielen Messwerten. Das ist ihre Stärke. Es ist aber auch ihre Schwäche, wenn die Reihenfolge fehlt. Das typische Muster sieht so aus: Ein großes Laborprofil wird angefordert. Zwanzig Werte kommen zurück. Einige sind auffällig. Und dann? Der Befund liegt vor, aber der Plan fehlt. Hier ein Präparat, dort ein Präparat. Der Patient zahlt viel und weiß hinterher trotzdem nicht, warum welcher Schritt jetzt an der Reihe ist. Dazu kommt ein zweites Problem: Fortbildungen vermitteln oft einzelne Themen. Ein Seminar zu Vitamin D, eines zum Mikrobiom, eines zu Hormonen. Wertvolles Wissen, aber es bleibt nebeneinander liegen. Der rote Faden fehlt. Ich wollte kein weiteres Puzzleteil. Ich wollte das System dahinter.

Messen, machen, messen

Das Prinzip klingt schlicht. In der Umsetzung verändert es alles.

Es besteht aus vier Schritten:

  1. Hypothese Bevor gemessen wird, steht eine Frage. Nicht „schauen wir mal, was auffällt“, sondern „ich vermute hier ein Problem und will es prüfen“.
  2. Gezielter Test Statt eines großen Rundumschlags werden die Werte bestimmt, die diese Frage beantworten. Weniger Werte, mehr Erkenntnis, geringere Kosten für Sie.
  3. Therapie Die Maßnahme folgt aus dem Befund. Jeder Schritt hat einen Grund, den ich Ihnen erklären kann.
  4. Kontrolle Nach einer festgelegten Zeit wird erneut gemessen. Damit wird aus „ich glaube, es wirkt“ ein Vorher-Wert und ein Nachher-Wert. Dieser vierte Schritt ist der unbequeme. Er bedeutet, dass ich meine eigene Arbeit überprüfbar mache. Genau deshalb ist er mir wichtig.

Die Reihenfolge entscheidet

Der zweite Baustein der Methode heißt Causa Logica, das Prinzip der logischen Ursache. Dahinter steht eine Ebenenlogik:

Zelle vor Organ. Organ vor System.

Der Gedanke dahinter: Wenn der Zellstoffwechsel nicht arbeitet, bringt es wenig, ein einzelnes Organ zu behandeln. Und wenn ein Organ nicht funktioniert, lässt sich das übergeordnete System kaum stabilisieren. Deshalb wird von unten nach oben gearbeitet. Erst die Grundlagen, dann die Ebene darüber. Das erklärt auch, warum manche Therapien beim einen wirken und beim anderen nicht. Oft ist es keine Frage des Mittels, sondern eine Frage der Reihenfolge.

Was Sie davon schon kennen

Vieles aus dem Curriculum begleitet Sie bereits, wenn Sie in meiner Praxis waren.

Das Programm behandelt unter anderem Zellstoffwechsel-Diagnostik, Mitochondrienmedizin, die Schwermetall-Chelat-Therapie und die Magnesium-Sauerstoff-Therapie nach Prof. Leniger-Follert. Alles Verfahren, die zu meiner Arbeit gehören. Auch das IHHT-Höhentraining, die NAD+-Therapie und die Schwermetall-Diagnostik ordnen sich in dieses Bild ein. Neu ist also nicht das einzelne Verfahren. Neu ist die Systematik, die entscheidet, wann welches Verfahren an der Reihe ist.

Was sich für Sie konkret ändert

Diagnostik mit Priorität statt Rundumschlag Wir bestimmen die Werte, die zu Ihrer Fragestellung passen. Nicht alles, was möglich ist. Das senkt Ihre Kosten spürbar. Jede Maßnahme hat ein Warum Sie bekommen keine Liste von Präparaten, sondern eine Begründung, warum dieser Schritt jetzt kommt und was er bewirken soll. Verlaufskontrolle als Standard Wir messen nach. Wenn eine Maßnahme nicht greift, sehen wir das, statt es zu vermuten. Dann passen wir an.

Ihr nächster Schritt

Gute Naturheilkunde und überprüfbare Ergebnisse sind kein Widerspruch. Sie gehören zusammen. Wenn Sie wissen möchten, wie das für Ihre Situation aussieht, vereinbaren Sie gern einen Termin. Im Anamnesegespräch klären wir gemeinsam, welche Frage zuerst beantwortet werden sollte.

 

Antje Krista, Heilpraktikerin in Leipzig-Thekla Riesaer Straße 26, 04328 Leipzig Telefon: 0341 25695588 Mobil: 0173 7175444 E-Mail: info@antje-krista.de

Weiterführende Links

Transparenzhinweis

Das M3-Mentoring-Programm wird von MITOcare angeboten, einem Hersteller von Mikronährstoffpräparaten. Entwickelt wurde die Methode von Christian Burghardt, Gründer des BODI Instituts in München. Ich nenne das bewusst: Meine Empfehlungen richten sich nach Ihren Befunden, nicht nach einem Hersteller.

Quellen

MITOcare: M3 „Messen, machen, messen!“ Mentoring Programm in Funktioneller Medizin. Programmbeschreibung und Curriculum.

M3 Mentoring: Ausbildung Funktionelle Medizin. Programmübersicht, Modulstruktur und Zertifizierung „Causa Logica Therapeut“.

Tags

Funktionelle Medizin M3-Methode Causa Logica Fortbildung Zellstoffwechsel Diagnostik Naturheilkunde Leipzig

 

Mehr Blogbeiträge

Nach oben scrollen